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Deutschland setzt humanitäres Engagement in der Ukraine fort: weitere 850.000. Euro für Hilfsprojekte von ADRA

Humanitäre Hilfe

Humanitäre Hilfe, © ADRA Ukraine

27.11.2019 - Artikel

Die Bundesregierung finanziert auch im kommenden Jahr humanitäre Projekte der internationalen Hilfsorganisation ADRA in der Ukraine und wird dafür rd. 850.000 EUR bereitstellen.

Vor Reisen in die Ukraine wird gewarnt. Deutsche Staatsangehörige sind dringend aufgefordert, das Land zu verlassen. Falls Sie das Land nicht auf einem sicheren Weg verlassen können, bleiben Sie vorläufig an einem geschützten Ort. Eine Evakuierung durch deutsche Behörden ist derzeit nicht möglich. Der Luftraum ist geschlossen. Eine Ausreise ist grundsätzlich auf dem Landweg möglich.
Die Deutsche Botschaft hat den Dienstbetrieb in Kiew in eingeschränkter Form wieder aufgenommen, nimmt bis auf Weiteres jedoch keine konsularischen Aufgaben wahr. Das Generalkonsulat in Donezk (mit Sitz in Dnipro) ist weiterhin geschlossen, ebenso das Büro der Honorarkonsulin in Charkiw.

Sie erreichen die Botschaft per E-Mail über das Kontaktformular.

Die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts finden Sie hier ; ein FAQ und weitere aktuelle Informationen unter www.diplo.de/ukraineaktuell

Hiervon profitieren Menschen in der Ostukraine, die vom anhaltenden Konflikt besonders betroffen sind. Schon in den Jahren 2016 bis 2019 war die humanitäre Arbeit von ADRA in der Ukraine mit 4,6 Mio. Euro aus Deutschland finanziert worden. ADRA wird zudem aus eigenen Mitteln zusätzlich knapp 100.000 Euro einbringen.

Das Projekt leistet unmittelbare Hilfe für die am stärksten vom Konflikt betroffenen Menschen in isolierten Kommunen entlang der Kontaktlinie in den Gebieten Luhansk und Donezk.

Die Maßnahmen kommen vorrangig älteren Menschen, Behinderten, Alleinerziehenden und kinderreichen Familien zugute, darunter auch Binnenvertriebene. ADRA wird den humanitären Schutz, die psychosoziale Gesundheit von traumatisierten Konfliktbetroffenen, darunter viele Kinder, und den Zugang zu Basisdienstleistungen, insbesondere Gesundheits- und Sozialleistungen, sowie die Trinkwasserversorgung, verbessern. Dabei wird ADRA Bedürftigen auch soziale Transportdienste anbieten.

Weitere Informationen zu den von ADRA in der Ukraine durchgeführten Hilfsmaßnahmen unter: http://www.adra.ua/ (auf Ukrainisch, Englisch und Russisch) oder auf Deutsch unter: https://adra.de/zurueck-zur-normalitaet-unterstuetzung-fuer-opfer-der-ukrainekrise/

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