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Die Ukraine braucht praxisnäher ausgebildete Agrarfachleute: Konferenz zur „Dualen Berufsausbildung“ in Kiew

22.10.2019 - Artikel

Vor Reisen in die Ukraine wird gewarnt. Deutsche Staatsangehörige sind dringend aufgefordert, das Land zu verlassen. Falls Sie das Land nicht auf einem sicheren Weg verlassen können, bleiben Sie vorläufig an einem geschützten Ort. Eine Evakuierung durch deutsche Behörden ist derzeit nicht möglich. Der Luftraum ist geschlossen. Eine Ausreise ist grundsätzlich auf dem Landweg möglich.
Die Deutsche Botschaft hat den Dienstbetrieb in Kiew in eingeschränkter Form wieder aufgenommen, nimmt bis auf Weiteres jedoch keine konsularischen Aufgaben wahr. Das Generalkonsulat in Donezk (mit Sitz in Dnipro) ist weiterhin geschlossen, ebenso das Büro der Honorarkonsulin in Charkiw.

Sie erreichen die Botschaft per E-Mail über das Kontaktformular.

Die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts finden Sie hier ; ein FAQ und weitere aktuelle Informationen unter www.diplo.de/ukraineaktuell

Konferenz zur „Dualen Berufsausbildung“ in Kiew
Konferenz zur „Dualen Berufsausbildung“ in Kiew© Deutsche Botschaft Kiew
Deutschland und die Ukraine arbeiten seit zwei Jahren im Rahmen einer Projektzusammenarbeit an einer Modernisierung der Agrarfachschulausbildung in der Ukraine. Die Erfolge dieser Zusammenarbeit wurden bei der am 17. Oktober 2019 am Wissenschaftlich-Methodischen Zentrum für die Hochschul- und weiterführende Berufsausbildung in Kiew veranstalteten internationalen Konferenz gewürdigt.

Die Bedeutung der landwirtschaftlichen Berufsausbildung als Eckpfeiler für eine erfolgreiche Landwirtschaft unterstrich Vizeministerin für Wirtschaftsentwicklung, Handel und Landwirtschaft der Ukraine, Inna Metelwa, gleich zu Beginn in ihrem Grußwort. Neue landwirtschaftliche Produktionsmethoden und moderne Landtechnik können nur von entsprechend solide geschultem Fachpersonal eingesetzt werden.

Konferenz zur „Dualen Berufsausbildung“ in Kiew
Konferenz zur „Dualen Berufsausbildung“ in Kiew© Bohdan Tereschtschenko

Bei der Umsetzung einer solchen, bedarfsorientierten dualen landwirtschaftlichen Berufsausbildung helfen auch Erfahrungen aus Deutschland, die Frau Sabine Baum vom Ministerium für ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtshaft des Landes Brandenburg und der Vorsitzende des Bildungsausschusses beim Landvolk Niedersachsen, Jörn Ehlers, präsentierten.

Dass diese Zusammenarbeit Erfolg hat, betonte auch Leiterin des Wissenschaftlich-Methodischen Zentrums für die Hochschul- und weiterführende Berufsausbildung in der Ukraine, Prof. Dr. Tetiana Ischenko, die die erreichten Fortschritte  bei der Übernahme dualer Elemente in die landwirtschaftliche Berufsausbildung in der Ukraine als wichtigen Beitrag zur europäischen Integration der Ukraine und eine Antwort auf drängende Forderungen des ukrainischen Arbeitsmarktes würdigte.

Die Projektzusammenarbeit Deutschlands und der Ukraine schließt auch die Beteiligung landwirtschaftlicher Betriebe aus der Ukraine an der betriebspraktischen Ausbildung und landwirtschaftliche Praktika in Deutschland ein.

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