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Deutschland fördert Sport als Instrument für Regionalentwicklung in der Ukraine

12.06.2018 - Artikel

Mit einem symbolischen Länderspiel zwischen Deutschland und der Ukraine haben der Deutsche Botschafter Ernst Reichel und der ehemalige ukrainische Nationalspieler Wladyslaw Waschtschuk die Aktion „11 x 11 Weltmeisterfußbälle“ eröffnet. Beide sind Schirmherren des Projektes.

„Aus Anlass der bevorstehenden Fußballweltmeisterschaft wollen wir unterstreichen, dass Jugendfußball die Grundlage auch für den Spitzensport bildet“, sagte Botschafter Reichel zur Eröffnung der Aktion auf dem Gelände des ukrainischen Fußballverbandes in Kiew.

In den kommenden zehn Monaten werden unter dem Aktionsnamen „11 x 11 Weltmeisterfußbälle“ in einem landesweiten Wettbewerb elf Vereine von einer deutsch-ukrainischen Expertenjury ausgewählt, die jeweils Preise im Wert von 11.000 Euro erhalten, um Spielstätten zu verbessern oder modernes Trainingsmaterial zu kaufen. Hinzu kommt ein Trainingsprogramm für Trainer und Manager. Der Wettbewerb hat zum Ziel, besonders engagierte Amateurvereine mit Jugendsportabteilungen zu fördern.

„Die Aktion konzentriert sich auf Fußballvereine, die Fußball für Mädchen und Jungen anbieten und in kleineren Gemeinden zuhause sind. Sport ist ein wichtiges Instrument für die Entwicklung ländlicher Räume“, erklärte Botschafter Reichel und fügte an die Adresse der jungen Sportler gerichtet hinzu: „Auch Andrij Jarmolenko, der heute bei meinem Lieblingsverein Borussia Dortmund spielt, war einmal ein Jugendfußballer wie ihr.“

Der Wettbewerb soll im Herbst beginnen. Die Wettbewerbsbedingungen werden derzeit gemeinsam von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und dem ukrainischen Amateurfußballverband ausgearbeitet und anschließend veröffentlicht.