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Informationen zur Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“

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Vor Reisen in die Ukraine wird gewarnt. Deutsche Staatsangehörige sind dringend aufgefordert, das Land zu verlassen. Falls Sie das Land nicht auf einem sicheren Weg verlassen können, bleiben Sie vorläufig an einem geschützten Ort. Eine Evakuierung durch deutsche Behörden ist derzeit nicht möglich. Der Luftraum ist geschlossen. Eine Ausreise ist grundsätzlich auf dem Landweg möglich.
Die Deutsche Botschaft hat den Dienstbetrieb in Kiew in eingeschränkter Form wieder aufgenommen, nimmt bis auf Weiteres jedoch keine konsularischen Aufgaben wahr. Das Generalkonsulat in Donezk (mit Sitz in Dnipro) ist weiterhin geschlossen, ebenso das Büro der Honorarkonsulin in Charkiw.

Sie erreichen die Botschaft per E-Mail über das Kontaktformular.

Die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts finden Sie hier ; ein FAQ und weitere aktuelle Informationen unter www.diplo.de/ukraineaktuell

Die Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft   ist Ausdruck der Verantwortung von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft, die Auseinandersetzung mit nationalsozialistischem Unrecht wach zu halten und für Völkerverständigung einzutreten.

Die Stiftung fördert internationale Projekte in den Bereichen:

  • Auseinandersetzung mit der Geschichte,
  • Handeln für Demokratie und Menschenrechte sowie
  • humanitäres Engagement für Opfer des Nationalsozialismus.

Die Stiftung wurde im Jahr 2000 gegründet, um Zahlungen an ehemalige Zwangsarbeiter zu leisten. Diese wurden im Jahr 2006 abgeschlossen. An über 1,66 Millionen Menschen in fast 100 Ländern wurden insgesamt 4,37 Milliarden Euro ausgezahlt.

Das Stiftungskapital in Höhe von 10,1 Mrd. DM (5,2 Mrd. Euro) wurde vom deutschen Staat und der Wirtschaft zur Verfügung gestellt.

Nach Ende der Zahlungen stand die Aufarbeitung der NS-Zwangsarbeit im Mittelpunkt. Das Archiv „Zwangsarbeit 1939-1945“  bewahrt die Erinnerungen der Zeitzeugen anhand von über 600 Video- und Audiointerviews.

Von 2010 bis 2017 war die internationale Wanderausstellung „Zwangsarbeit. Die Deutschen, die Zwangsarbeiter und der Krieg“   der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau Dora zu sehen. Ab 2023 ist eine Dauerausstelung in Weimar geplant.

2021 wurde in der Zukunftsagenda   für die Stiftung der Auftrag formuliert, die Erinnerung an das Unrecht der nationalsozialistischen Verfolgung lebendig zu halten, die daraus erwachsende Verantwortung im Hier und Heute anzunehmen und für die Zukunft und nachfolgende Generationen aktiv zu gestalten.

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