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Projekte 2018

14.06.2018 - Artikel

Vor Reisen in die Ukraine wird gewarnt. Deutsche Staatsangehörige sind dringend aufgefordert, das Land zu verlassen. Falls Sie das Land nicht auf einem sicheren Weg verlassen können, bleiben Sie vorläufig an einem geschützten Ort. Eine Evakuierung durch deutsche Behörden ist derzeit nicht möglich. Der Luftraum ist geschlossen. Eine Ausreise ist grundsätzlich auf dem Landweg möglich.
Die Deutsche Botschaft hat den Dienstbetrieb in Kiew in eingeschränkter Form wieder aufgenommen, nimmt bis auf Weiteres jedoch keine konsularischen Aufgaben wahr. Das Generalkonsulat in Donezk (mit Sitz in Dnipro) ist weiterhin geschlossen, ebenso das Büro der Honorarkonsulin in Charkiw.

Sie erreichen die Botschaft per E-Mail über das Kontaktformular.

Die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts finden Sie hier ; ein FAQ und weitere aktuelle Informationen unter www.diplo.de/ukraineaktuell

Informationskampagne für Binnenflüchtlinge zur Verhinderung von Menschenhandel

NRO: Ukrainian Network for Adult Education and Development of Innovation (UNAEDI)

UNAEDI hat bereits in den letzten Jahren erfolgreich mit Binnenflüchtlingen in der Ostukraine gearbeitet, um sie für die Gefahren von Menschenhandel zu sensibilisieren. Mit dem jetzigen Projekt wird die Informationskampagne auf weitere Gebiete der Ukraine ausgeweitet. Journalisten, lokale NGOs und andere Multiplikatoren werden ausgebildet, um dann selbstständig Präventionsmaßnahmen durchführen zu können. Damit soll verhindert werden, dass Betroffene z.B. mit Arbeitsangeboten ins Ausland gelockt und dann dort zu sexueller oder anderer ausbeuterischer Arbeit gezwungen werden.

Informationen finden Sie unter


„Fight against torture, ill-treatment and impunity in Ukraine“

Kharkiv Human Rights Protection Group (KHPG)

Das umfangreiche Projekt zielt u.a. darauf ab, das konfliktbedingte Problem von Folter, Misshandlung und Straflosigkeit für Täter in der Ukraine sichtbar und bekannt zu machen sowie Lösungsvorschläge für eine Implementierung von internationalen Standards von Strafverfolgung in diesem Bereich in der ukrainischen Rechtsprechung zu erarbeiten. Seminare für Richter und Menschenrechtsanwälte in der Ukraine zählen dabei zu einem wichtigen Instrument des Projekts und zielen auf die Schaffung eines Expertennetzwerks zur effektiven Strafverfolgung und Verhinderung von Folter und Misshandlung ab. Fälle von Folter und Misshandlung sollen dokumentiert und wissenschaftlich untersucht werden. Zudem wird ein System für rechtliche und medizinische Unterstützung von Opfern entwickelt.   

Informationen finden Sie unter  http://khpg.org


„Revision of Government Socio-Economic Support to IDPs“

NGO Donbas SOS

Seit Beginn des Konflikts in der Ostukraine 2014 setzt sich Donbas SOS aktiv für den Schutz und die Stärkung der Rechte von Binnenvertriebenen (IDPs) ein. Das diesjährige von der Botschaft geförderte Projekt zielt darauf ab, durch die Ausarbeitung eines Gesetzesvorschlages eine Änderung bestehender Rechtsgrundlagen zu erreichen, die die Integration Betroffener in den aufnehmenden Gemeinden erleichtert und bedürftigen Binnenvertriebenen einen sinnvollen und gerechten Zugang zu Sozialleistungen ermöglicht.

Informationen finden Sie unter  http://donbasssos.org  


Weitere Projekte folgen im Laufe des Jahres!

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