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Kampf gegen Covid-19: Deutschland vergibt Fördermittel in Höhe von 13,1 Mio. Euro, um 12 medizinische Einrichtungen im Osten der Ukraine zu stärken

Боротьба з Covid-19: Німеччина виділяє кошти на загальну суму 13,1 мільйона євро для посилення 12 медичних закладів на Сході України

Боротьба з Covid-19: Німеччина виділяє кошти на загальну суму 13,1 мільйона євро для посилення 12 медичних закладів на Сході України, © Deutsche Botschaft Kiew

08.02.2021 - Pressemitteilung

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Der Vertrag über die künftige Zusammenarbeit wurde heute in Anwesenheit des Vize-Premierministers der Ukraine und Ministers für die Reintegration der zeitweilig besetzten Gebiete, Oleksi Resnikow, des Exekutivdirektors des ukrainischen Sozialinvestitionsfonds (USIF), Andri Laktionow, und des Leiters des Kiewer Büros der deutschen Staatsbank KfW, Kurt Strasser, unterschrieben. Die Fördermittel werden vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) zur Verfügung gestellt.

Ziel des vereinbarten Projekts ist es, die Fähigkeit der Gesundheitseinrichtungen in der Ostukraine zu stärken. Die Fördermittel dienen der Erneuerung der Bausubstanz und energieeffizienten Sanierung, sowie der Ausstattung mit modernen medizinischen Geräten und Schutzmitteln von 12 medizinischen Einrichtungen in den Regionen Charkiw, Dnipropetrowsk, Saporishshja und in den von der Regierung kontrollierten Gebieten der Regionen Donezk und Luhansk.

Im Rahmen der Unterzeichnungszeremonie sagte die Botschafterin der Bundesrepublik Deutschland in der Ukraine, Anka Feldhusen: „Zu den ohnehin schon schwierigen Bedingungen in vielen Gemeinden der Ostukraine sind die Herausforderungen der Pandemiebekämpfung als weitere Bürde hinzugekommen. Deshalb freue ich mich außerordentlich, dass wir den Menschen vor Ort mit diesem Projekt etwas Unterstützung und hoffentlich auch etwas Zuversicht schenken können in diesen schwierigen Zeiten.“

Seit 2008 hat die Bundesregierung über die KfW insgesamt 68,7 Millionen Euro an Zuschüssen für den Ausbau der sozialen Infrastruktur in der Ukraine bereitgestellt. Damit wurden in Zusammenarbeit mit USIF bereits knapp 500 soziale Objekte saniert, darunter Schulen, Kindergärten, kulturelle und medizinische Einrichtungen, Wasserleitungen und Unterkünfte für Binnenvertriebene. Wohnraum für mehr als 700 Binnenvertriebene in den östlichen Regionen der Ukraine und in Kiew konnte so geschaffen werden. Außerdem wurden bereits zusätzliche Kindergartenplätze in Kiew und Lemberg für mehr als 2.500 Kinder übergeben.

Das neue Projekt ergänzt zwei derzeit in Umsetzung befindliche Projekte zur Bereitstellung von Wohnraum für Binnenvertriebene und zum Wiederaufbau der sozialen Infrastruktur, sowie zur Stärkung von Gesundheitszentren ausgewählter Projektstandorte im Osten der Ukraine durch eine patientenfreundliche und energieeffiziente Renovierung der Räumlichkeiten und Versorgung mit medizinischer Ausrüstung.

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