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„Mit dieser Übergabe von medizinischen Diagnose- und Behandlungsgeräten im Wert von insgesamt 3,1 Millionen Euro geht ein erfolgreiches Jahr der Kooperation mit den ukrainischen Sanitätsstreitkräften zu Ende“, sagte Botschafterin Anka Feldhusen heute anlässlich ihres Besuchs im 407. Militärkrankenhaus in Chernihiv

18.12.2020 - Pressemitteilung

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Übergabe von medizinischen Diagnose- und Behandlungsgeräten im Wert von insgesamt 3,1 Millionen Euro
Deutsche Unterstützung für die Ukraine© Deutsche Botschaft Kiew

Hier können die Ärzte zukünftig auf einen neuen Computertomographen im Wert von 300.000 Euro zugreifen, um erkrankte und verunfallte Patienten zu untersuchen. Gemeinsam Verteidigungsattaché Oberst i.G. Ralf Mayer, verschaffte sich Anka Feldhusen einen Eindruck von der Einrichtung, in der seit Kriegsbeginn 2014 mehr als 7000 Soldatinnen und Soldaten behandelt worden sind.

Die Übergabe des Geräts erfolgte im Rahmen der sogenannten Ertüchtigungsinitiative der Bundesregierung, mit der sie im Bereich der Sicherheits- und Verteidigungspolitik Partner in die Lage versetzen will, selbst für die eigene und regionale Sicherheit zu sorgen. In der Ukraine stehen besonders die Sanitätsstreitkräfte im Fokus der Zusammenarbeit.

Neben dem Chernihiver Krankenhaus erhielt auch das Lemberger Militärkrankenhaus neue medizinische Ausstattung. Hier laufen derzeit die letzten Installationsmaßnahmen an einem Angiografiegerät im Wert von 850.000 Euro, das neue Standards in der bildgebenden Diagnose der Einrichtung setzen wird. Und im Zentralen Militärkrankenhaus in Kiew wurde in den vergangenen Monaten aufwändig ein ganzes Gebäude renoviert, das jetzt einen Magnet-Resonanz-Tomographen (MRT) beherbergt. Außerdem verfügen die Abteilungen für Urologie nun über ein neues Lithotripsie-Gerät und die Unfallaufnahme über ein neues Röntgengerät. Die Geräte wurden in Zuständigkeit und nach den Bedürfnissen des ukrainischen Sanitätsdienstes ausgewählt und beschafft.

Bereits im vergangenen Jahr hat das Kiewer Militärkrankenhaus ein Angiografiegerät und fünf mobile Röntgengeräte im Wert von 1,5 Millionen Euro erhalten. Sobald es die Bedingungen der Corona-Pandemie zulassen, sollen Ärztinnen und Ärzte sowie Pflegerinnen und Pfleger der jeweiligen Krankenhäuser an Krankenhäusern der Bundeswehr hospitieren können, um sich über den optimalen Einsatz der Geräte auszutauschen und weiterzubilden.

Weitere Informationen über die Ertüchtigungsinitiative der Bundesregierung finden Sie hier:

https://www.bmvg.de/de/themen/friedenssicherung/ertuechtigung

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