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Spendenübergabe von Ausstattung und individuellen Schutzmitteln für die Bekämpfung von Covid-19 an das Zentrale Militärkrankenhaus

Spendenübergabe von Ausstattung und individuellen Schutzmitteln für die Bekämpfung von Covid-19 an das Zentrale Militärkrankenhaus in Kiew

Spendenübergabe von Ausstattung und individuellen Schutzmitteln für die Bekämpfung von Covid-19 an das Zentrale Militärkrankenhaus in Kiew, © Deutsche Botschaft Kiew

30.11.2020 - Artikel

Vor Reisen in die Ukraine wird gewarnt. Deutsche Staatsangehörige sind dringend aufgefordert, das Land zu verlassen. Falls Sie das Land nicht auf einem sicheren Weg verlassen können, bleiben Sie vorläufig an einem geschützten Ort. Eine Evakuierung durch deutsche Behörden ist derzeit nicht möglich. Der Luftraum ist geschlossen. Eine Ausreise ist grundsätzlich auf dem Landweg möglich.
Die Deutsche Botschaft hat den Dienstbetrieb in Kiew in eingeschränkter Form wieder aufgenommen, nimmt bis auf Weiteres jedoch keine konsularischen Aufgaben wahr. Das Generalkonsulat in Donezk (mit Sitz in Dnipro) ist weiterhin geschlossen, ebenso das Büro der Honorarkonsulin in Charkiw.

Sie erreichen die Botschaft per E-Mail über das Kontaktformular.

Die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts finden Sie hier ; ein FAQ und weitere aktuelle Informationen unter www.diplo.de/ukraineaktuell

„Ich freue mich, dass Deutschland auch in dieser schweren Zeit fest an der Seite der Ukraine steht“, sagte Botschafterin Anka Feldhusen anlässlich der heutigen Spendenübergabe von Ausstattung und individuellen Schutzmitteln für die Bekämpfung von Covid-19 an das Zentrale Militärkrankenhaus in Kiew im Beisein des stellvertretenden Verteidigungsministers Anatolii Petrenko.

Ausstattung und individuellen Schutzmitteln für die Bekämpfung von Covid-19
Ausstattung und individuellen Schutzmitteln für die Bekämpfung von Covid-19© Deutsche Botschaft Kiew

Insgesamt wurde Sanitätsmaterial der Bundeswehr im Wert von rd. 130.000 Euro an die ukrainischen Streitkräfte übergeben. Sieben Euro-Paletten mit Hilfsgütern wurden dafür von Blankenburg im Harz nach Kiew gebracht. Besonders wichtig: 20 mobile Beatmungsgeräte, die im Notfall Leben retten und von den Rettungskräften flexibel eingesetzt werden können. Zur Hilfslieferung gehören außerdem Atemschutzmasken der Klasse FFP2, Schutzbrillen, Desinfektionsmittel und Schutzhandschuhe für den alltäglichen Bedarf im Krankenhaus.

Immer wieder unterstützt die Bundeswehr die Ukraine humanitär. So wurden seit 2014 insgesamt 134 bei dem Konflikt in der Ostukraine verwundete Soldatinnen und Soldaten der ukrainischen Streitkräfte in den fünf deutschen Bundeswehrkrankenhäusern behandelt. Ein weiterer Schwerpunkt der Unterstützung der ukrainischen Sanitätsstreitkräfte liegt in der Verbesserung der medizinischen Ausrüstung. 2019 wurden dem Militärkrankenhaus Kiew Diagnosegeräte im Wert von rd. 1,5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. 2020 beläuft sich die Fördersumme für Medizingeräte auf sogar insgesamt 3,1 Millionen Euro.

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