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Deutsch-Ukrainische Energiepartnerschaft: ein neues Kapitel in der energiepolitischen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und der Ukraine

Deutsch-Ukrainische Energiepartnerschaft: ein neues Kapitel in der energiepolitischen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und der Ukraine

Deutsch-Ukrainische Energiepartnerschaft: ein neues Kapitel in der energiepolitischen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und der Ukraine, © © BMWi/Susanne Eriksson

27.08.2020 - Pressemitteilung

Gestern unterzeichneten der Bundesminister für Wirtschaft und Energie der Bundesrepublik Deutschland, Peter Altmaier, und die amtierende Ministerin für Energiewirtschaft der Ukraine, Olha Buslawez, in Berlin die Deutsch-Ukrainische Energiepartnerschaft.

Die Energiepartnerschaft konsolidiert die Aktivitäten der Bundesregierung, die in diesem Bereich bereits seit vielen Jahren im Rahmen bilateraler Projekte in der Ukraine aktiv ist. Schwerpunktbereiche sind Steigerung der Energieeffizienz in Gebäuden und der Industrie, Modernisierung des Stromsektors, Ausbau erneuerbarer Energien sowie die Reduzierung von CO2 Emissionen. Im Rahmen des Besuchs der Ministerin wurde auch die Zusammenarbeit bei der Transformation der ukrainischen Kohleregionen und der Entwicklung des Zukunftsthemas Wasserstoff besprochen.

Bundeswirtschaftsminister Altmaier bei der Unterzeichnung:

Ich freue mich sehr, dass wir unsere bilaterale Zusammenarbeit im Energiebereich zwischen Deutschland und der Ukraine weiter intensivieren und die Modernisierung des Energiesektors in der Ukraine mit der Energiepartnerschaft dauerhaft zu unterstützen. Die Energiepartnerschaft bietet beiden Seiten einen wichtigen Rahmen für den politischen Dialog im Energiesektor. Damit können wir unsere Zusammenarbeit in Energie- und Klimafragen weiter ausbauen und effektiver gestalten.

Bereits bestehende, enge Kooperation im Energiebereich zwischen der Ukraine und Deutschland dient sowohl dem Klimaschutz als auch dem schonenden Umgang mit Ressourcen. Mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) unterstützt die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) beispielsweise Energieeffizienz-Projekte in der Ukraine, u.a. durch Wärmedämmung von Schulen, Krankenhäusern und anderen Gebäuden. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) finanziert die Sanierung eines strukturell wichtigen Umspannwerks im Oblast Luhansk.

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