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Energieeffizienz-Fonds: Deutschland und die EU unterstützen die Ukraine - neue Durchführungsvereinbarung unterschrieben

09.07.2019 - Artikel
Unterzeichnung der Durchführungsvereinbarung
Unterzeichnung der Durchführungsvereinbarung© Witalij Salo

Am 8. Juli 2019 fand unter Teilnahme der deutschen Parlamentarischen Staatssekretärin des Bundesumweltministeriums, Rita Schwarzelühr-Sutter, die Unterzeichnung der Durchführungsvereinbarung zur Förderung von Energieeffizienzvorhaben in der Ukraine zwischen dem Energieeffizienzfonds (EEF) und der International Finance Corporation (IFC) in der Deutschen Botschaft Kiew statt. Bei der Unterzeichnungszeremonie waren auch der ukrainische Vize-Premierministers und Minister für Regionalentwicklung, Bau, Wohnungs- und Kommunalwirtschaft, Hennadi Subko, und hochrangige Angehörige der Europäischen Kommission vertreten.

Die Förderung der Energieeffizienz wird über zwei parallele Fonds, dem EEF und einem 2018 eingerichteten Multigeberfonds mit IFC als Fondsmanager, umgesetzt. Das Bundesumweltministerium trägt mit investiven Mitteln in Höhe von 20 Mio. EUR, die EU mit investiven Mitteln in Höhe von 76 Mio. EUR bei. Von der ukrainischen Regierung neu aufgelegte Programme des ukrainischen Energieeffizienzfonds (EEF) werden mit Mitteln aus diesem Fonds kofinanziert. Hierbei erhalten Wohnungseigentümergemeinschaften Zuschüsse für die energieeffiziente Sanierung von Mehrfamilienhäusern.

Die Gründung des EEF wurde wesentlich vom Bundesumweltministerium und der EU unterstützt. Die Unterzeichnung der Vereinbarung zwischen EEF und IFC bietet die Grundlage, damit der EEF im September 2019 seine Tätigkeit aufnehmen kann.

„Der EEF ist ein bedeutender Meilenstein bei der Modernisierung der ukrainischen Volkswirtschaft. Er wird wesentlich dazu beitragen, die Energieeffizienz in Wohngebäuden zu erhöhen, die Energiebilanz zu verbessern und zum Klimaschutz beizutragen. Darüber hinaus werden die von ihm geförderten Investitionen dazu beitragen, für breite Bevölkerungsschichten den Wohnkomfort zu erhöhen. Insofern ist der EEF auch ein gutes Modell für andere Länder in der Region mit vergleichbaren Problemen“, sagte Rita Schwarzelühr-Sutter, Parlamentarische Staatssekretärin des BMU während der Unterzeichnungszeremonie.

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