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Humanitäre Hilfe für die Ukraine: Deutschland stellt rund 5 Mio. Euro für die Arbeit des Arbeiter-Samariter-Bundes in der Ostukraine bereit

11.06.2019 - Artikel
Humanitäre Hilfe
Humanitäre Hilfe© Arbeiter-Samariter-Bund Ukraine

Die Bundesregierung fördert auch in den kommenden Jahren Nothilfemaßnahmen für Konfliktbetroffene in der Ostukraine über den Arbeiter-Samariter-Bund (ASB). Für 2019 bis 2021 hat die Bundesregierung weitere 4,93 Mio. Euro bereitgestellt. Die Bundesregierung hat die humanitäre Arbeit des ASB in der Ukraine in den letzten Jahren bereits mit rund 6,5 Mio. Euro unterstützt; mit der Neuzusage liegt die Gesamtförderung bei über 11 Mio. Euro.

Der ASB unterstützt gemeinsam mit dem Ukrainischen Samariterbund seit vielen Jahren Hilfsbedürftige in der Ukraine, darunter viele Binnenflüchtlinge und Konfliktbetroffene in der Ostukraine.

Die seit Mai 2019 laufende neue Projektphase wird in unter Kontrolle der ukrainischen Regierung stehenden Gemeinden der Gebiete Luhansk und Donezk (in der Nähe der Kontaktlinie) durchgeführt. Sie dient der Stärkung der Ernährungssicherheit und Versorgung mit Hygieneprodukten von besonders stark vom Konflikt Betroffenen, darunter viele ältere Menschen. Weitere Projektkomponenten sehen Winterhilfen (Bau- und Dämmstoffe sowie Brennmaterialien) für Hilfsbedürftige in besonders prekären und nicht winterfesten Unterkünften vor.

Zusätzlich erhalten konfliktbetroffene Kinder, Jugendliche, ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen psychosoziale Beratungs- und Betreuungsangebote.

Weitere Informationen zur Arbeit der Bundesregierung im Bereich humanitäre Hilfe in der Ukraine: https://kiew.diplo.de/ua-de/themen/wirtschaft/projekte-der-finanziellen-und-technischen-zusammenarbeit/1280766

Ausführliche Informationen zum Engagement des ASB in der Ukraine: http://www.ssu.kiev.ua/ und https://www.asb.de/unsere-angebote/auslandshilfe/ukraine

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