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25 Jahre Forschungskooperation zwischen Deutschland und der Ukraine: Eine Erfolgsgeschichte mit Zukunft

07.02.2019 - Artikel

Zahlreiche Vertreter deutscher und ukrainischer Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen würdigten am 30. und 31. Januar 2019 in Kiew ihre langjährige und erfolgreiche Zusammenarbeit, richteten ihren Blick aber auch in die Zukunft.

25 Jahre Wissenschaftlich-technologische Zusammenarbeit
25 Jahre Wissenschaftlich-technologische Zusammenarbeit© Kostiantyn Polishchuk

Während der Festveranstaltung am 30. Januar beleuchteten der Vizerektor für Forschungstätigkeit der Nationalen Taras Schewtschenko Universität, Prof. Viktor Martyniuk, der Vizeminister für Bildung und Wissenschaft der Ukraine, Prof. Maksym Strikha, der Ständige Vertreter des deutschen Botschafters, Wolfgang Bindseil, der Unterabteilungsleiter im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Frithjof Maennel, und der Vizepräsident der Nationalen Akademie der Wissenschaften der Ukraine, Prof. Anatoly Zagorodny, Erfolge, Trends und Perspektiven der Wissenschaftskooperation beider Länder.

Am 31. Januar fand die 12. Sitzung der deutsch-ukrainischen Arbeitsgruppe für wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit statt. Vertreter des Bundesministeriums der Bildung und Forschung (BMBF) und des Ministeriums für Bildung und Wissenschaft der Ukraine, sowie Vertreter der deutschen Förder- und Forschungsorganisation und der Nationalen Akademie der Wissenschaften der Ukraine tauschten sich zur Forschungskooperation aus und präsentierten die Initiative des BMBFS zum Aufbau von deutsch-ukrainischen Exzellenzkernen in der Ukraine.

Unter den Ländern der Östlichen Partnerschaft ist die Ukraine für Deutschland das wichtigste Kooperationsland im Bereich Bildung und Forschung. Das BMBF unterstützt gemeinsam mit deutschen Forschungs- und Mittlerorganisationen die Ukraine beim Umbau Ihres Wissenschaftssystems und fördert u.a. den wissenschaftlichen Austausch und die Internationalisierung der ukrainischen Hochschulen. Diese Erfahrungen und Empfehlungen werden auch bei der Reform der ukrainischen Forschungslandschaft berücksichtigt.

Mit über 300 bilateralen Forschungsvorhaben ist Deutschland zum Forschungspartner Nr. 1  geworden. Die Vielfalt der Zusammenarbeit reicht von humanwissenschaftlichen Themen wie z.B. Entwicklung von Studiengängen zur  Erwachsenenbildung an der Universität Tschernowitz bis zur Materialforschung und naturwissenschaftlichen Experimenten an Großforschungsanlagen. Jährlich studieren bzw. forschen ca. 10.000 ukrainische Studenten und Doktoranden in Deutschland, viele haben mittlerweile führende Positionen an deutschen Universitäten und Forschungseinrichtungen inne.

Am Ausbau der wissenschaftlich-technologischen Zusammenarbeit nimmt auch die Zivilgesellschaft aktiv teil. Seit 2016 gibt es die „Deutsch-Ukrainische Akademische Gesellschaft e.V.“, die ehrenamtlich direkte Forschungskontakte zwischen Nachwuchswissenschaftlern  beider Länder organisiert. Auch in der Ukraine hat sich ein starkes Netzwerk der Alumni  deutscher Forschungsstipendien etabliert. Der seit 1999 bestehende Humboldt-Club Ukraine unterstützt die  wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit beider Länder.

Link zu Fotos:  https://mon.gov.ua/ua/mediagallery/svyatkuvannya-25-richnici-ukrayino-nimeckogo-spivrobitnictva-v-galuzi-nauki-ta-tehnologij

Link zu Fotos:  https://mon.gov.ua/ua/mediagallery/12-te-zasidannya-ukrayinsko-nimeckoyi-robochoyi-grupi-z-naukovo-tehnologichnogo-spivrobitnictva

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