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Klimaschutz: Deutschland berät bei der Umsetzung der ukrainischen Energieziele   

16.01.2019 - Artikel

Vor Reisen in die Ukraine wird gewarnt. Deutsche Staatsangehörige sind dringend aufgefordert, das Land zu verlassen. Falls Sie das Land nicht auf einem sicheren Weg verlassen können, bleiben Sie vorläufig an einem geschützten Ort. Eine Evakuierung durch deutsche Behörden ist derzeit nicht möglich. Der Luftraum ist geschlossen. Eine Ausreise ist grundsätzlich auf dem Landweg möglich.
Die Deutsche Botschaft hat den Dienstbetrieb in Kiew in eingeschränkter Form wieder aufgenommen, nimmt bis auf Weiteres jedoch keine konsularischen Aufgaben wahr. Das Generalkonsulat in Donezk (mit Sitz in Dnipro) ist weiterhin geschlossen, ebenso das Büro der Honorarkonsulin in Charkiw.

Sie erreichen die Botschaft per E-Mail über das Kontaktformular.

Die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts finden Sie hier ; ein FAQ und weitere aktuelle Informationen unter www.diplo.de/ukraineaktuell

Windenergie
Windenergie© colourbox.de
Ausbau Erneuerbarer Energien und Halbierung des Energieverbrauchs – dies sind einige der Ziele, mit denen die Ukraine im Rahmen der „Energiestrategie 2035“ die Beschlüsse der Pariser Klimakonferenz von 2015 angehen will. Mit dem Vorhaben „Low Carbon Ukraine“ unterstützt Deutschland die ukrainische Regierung zur Erreichung dieser Ziele.

Dies wurde Ende Dezember bei einem Treffen von Vizepremierminister Wolodymyr Kistion mit Vertretern des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) und des Beratungsunternehmens Berlin Economics angekündigt. Das Projekt soll in den nächsten drei Jahren Analysen und politische Vorschläge zur Umsetzung einer emissionsarmen Politik zur Verfügung stellen.

Vizepremierminister Kistion hob bei dem Treffen hervor, er erwarte von dem Projekt wichtige Analysen und Entscheidungshilfen für die künftige Gestaltung der ukrainischen Energiepolitik. Von deutscher Seite unterstrich Jürgen Keinhorst (BMU) die Notwendigkeit, dass Energie- und Umweltpolitik eng zusammenarbeiten müssen, um beim Klimaschutz erfolgreich zu sein.

Das deutsch-ukrainische Beratungsvorhaben wird im Rahmen der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) des BMU finanziert und von der Berlin Economics GmbH durchgeführt.

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Umwelt- und Klimaschutz

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