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Gute Nachrichten kurz vor Weihnachten: Deutschland sagt der Ukraine 84,8 Mio Euro zu!

19.12.2018 - Artikel
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Logo „Deutsche Zusammenarbeit“© Auswärtiges Amt, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Ende November fanden im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) in Berlin die Regierungsverhandlungen 2018 zur Entwicklungszusammenarbeit (EZ) mit der Ukraine statt.

Bei den Gesprächen konnten die Anfang November von Bundeskanzlerin Angela Merkel bereits angekündigten 84,8 Mio. Euro der Ukraine für neue Kooperationsprojekte zugesagt werden. Diese werden in den Schwerpunkten Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung, Gute Regierungsführung und Energieeffizienz sowie für Hilfsmaßnahmen im Osten des Landes umgesetzt.

Das bedeutet, dass:

  • die deutsche EZ ihre Unterstützung zur Bewältigung der Krise in der Ostukraine ausbauen wird: Hierzu wurden weitere Mittel zur Schaffung von Wohnraum für Binnenvertriebene bereitgestellt. Darüber hinaus wurde ein Sonderhilfsprogramm für die regierungskontrollierten Gebiete der Krisenregionen Donezk und Luhansk in der Ostukraine zugesagt, mit dem die Versorgung von lokaler Bevölkerung und Binnenvertriebenen mit medizinischen und sozialen Dienstleistungen verbessert werden soll.
  • die deutsche EZ künftig die Reform des Beruflichen Bildungssystems unterstützen wird. Ebenso soll die Berufliche Bildung im Sektor „Energieeffizienz“ gefördert werden.
  • die deutsche EZ die Ukraine künftig verstärkt bei der Umsetzung des europäisch-ukrainischen Assoziierungs- und Freihandelsabkommens sowie bei der Übernahme von EU-Recht und EU-Standards unterstützen wird.
  • die deutsche EZ die Förderung von Energieeffizienz in Kommunen stark ausbaut.

Weitere Informationen zur Entwicklungszusammenarbeit zwischen Deutschland und der Ukraine finden Sie hier: https://kiew.diplo.de/ua-de/themen/wirtschaft/projekte-der-finanziellen-und-technischen-zusammenarbeit/1280766

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