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Außenminister Maas zum fünften Jahrestag der Maidan-Proteste

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21.11.2018 - Artikel

Vor Reisen in die Ukraine wird gewarnt. Deutsche Staatsangehörige sind dringend aufgefordert, das Land zu verlassen. Falls Sie das Land nicht auf einem sicheren Weg verlassen können, bleiben Sie vorläufig an einem geschützten Ort. Eine Evakuierung durch deutsche Behörden ist derzeit nicht möglich. Der Luftraum ist geschlossen. Eine Ausreise ist grundsätzlich auf dem Landweg möglich.
Die Deutsche Botschaft hat den Dienstbetrieb in Kiew in eingeschränkter Form wieder aufgenommen, nimmt bis auf Weiteres jedoch keine konsularischen Aufgaben wahr. Das Generalkonsulat in Donezk (mit Sitz in Dnipro) ist weiterhin geschlossen, ebenso das Büro der Honorarkonsulin in Charkiw.

Sie erreichen die Botschaft per E-Mail über das Kontaktformular.

Die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts finden Sie hier ; ein FAQ und weitere aktuelle Informationen unter www.diplo.de/ukraineaktuell

Außenminister Heiko Maas erklärte heute (21.11.):

Vor fünf Jahren gingen tausende Ukrainer auf den Maidan in Kiew, um von ihrem demokratischen Recht Gebrauch zu machen: Sie erhoben ihre Stimme für den Rechtstaat und für eine freie und souveräne Ukraine.

Wir haben die Hoffnungen dieser Menschen nicht vergessen.

Wir haben auch das Leid nicht vergessen‎, dass die Ukrainer in den letzten fünf Jahren erdulden mussten -  mehr als hundert Menschen sind bei den Protesten zu Tode gekommen, mehrere tausende Todesopfer hat der Konflikt in der Ost-Ukraine gefordert. Noch heute fallen jeden Tag Schüsse im Donbass. ‎

Wir werden uns deshalb weiter entschieden für Frieden und für die territoriale Integrität der Ukraine einsetzen. Und wir werden die ukrainische Regierung weiter dabei unterstützen, Reformen umzusetzen, um das Leben der Menschen zu verbessern.

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