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Die Bundeswehr hat gestern weitere 14 verwundete ukrainische Soldaten, die bei Kampfhandlungen in der Ost-Ukraine verletzt wurden, zur Behandlung in Krankenhäuser der Bundeswehr nach Deutschland transportiert

11.07.2018 - Artikel
Die Bundeswehr hat weitere 14 verwundete ukrainische Soldaten zur Behandlung in Krankenhäuser der Bundeswehr nach Deutschland transportiert
Die Bundeswehr hat weitere 14 verwundete ukrainische Soldaten zur Behandlung in Krankenhäuser der Bundeswehr nach Deutschland transportiert© Deutsche Botschaft Kiew

„Es ist für die Bundeswehr eine besondere Ehre, die Ukraine und die ukrainischen Streitkräfte aktiv in der Versorgung verwundeter Soldaten zu unterstützen. Ich kann Ihnen versichern, dass wir diese Unterstützung fortsetzen werden“ so  der deutsche Militärattaché in der Ukraine Oberst i.G. Norbert Heß bei der Pressekonferenz am Flughafen Boryspil.

Der Ständige Vertreter des Deutschen Botschafters in der Ukraine, Wolfgang Bindseil, erklärte: „Mit der medizinischen Hilfe für verwundete Soldaten flankieren wir unsere politischen Bemühungen. Im Normandie-Format und in der Trilateralen Kontaktgruppe in Minsk setzen wir uns intensiv für eine dauerhafte Lösung des Konfliktes ein. Dabei ist die Herstellung eines nachhaltigen Waffenstillstandes erste Priorität. Das Ziel unserer Bemühungen ist, dass Evakuierungsflüge wie der heutige nicht mehr notwendig sein werden.“

Erste MEDEVAC-Flüge hatten 2014 noch Verwundeten durch Schüsse auf dem Maidan gegolten, hinzu kamen Verwundete aus Kampfhandlungen in der Ost-Ukraine. Der heutige Flug ist der siebte Evakuierungsflug von bislang über 100 verwundeten Soldaten. Es handelt sich in der Regel um medizinisch komplizierte Fälle, für die ein hohes Maß an Expertise und oft auch längere Behandlungszeiträume erforderlich sind. Die Bundesrepublik Deutschland übernimmt alle Transport-, Behandlungs- und Betreuungskosten.