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Deutsch ist nicht gleich Deutsch

D-A-CH Podiumsdiskussion

D-A-CH Podiumsdiskussion, © Oleksii Karpovych © Goethe-Institut

26.06.2018 - Artikel

Deutsch ist eine der meistgenutzten Sprachen Europas. Geschrieben, gelehrt und gelernt wird dabei in den meisten Fällen das standardisierte Hochdeutsch.

D-A-CH Podiumsdiskussion
D-A-CH Podiumsdiskussion© Oleksii Karpovych © Goethe-Institut

Gesprochen, gesungen und gedichtet wird hingegen im deutschen Sprachraum in unzähligen Sprachvarietäten/Dialekten vom Schwyzerdütsch bis zu Sächsisch und Kölsch, vom Plaatdütsch bis zu den oberdeutschen Dialekten Österreichs. Seit einigen Jahren bemühen sich viele Bildungsträger und Behörden, diese deutschen Sprachvarietäten stärker in den Bildungssystemen und im öffentlichen Raum zu berücksichtigen.

Sind die Abweichungen von der Standardsprache eine Bereicherung oder eine Belastung? Wie gehen Bildungssysteme, öffentliche Medien und Behörden mit Sprachvarietäten um? Wo ähnelt die öffentliche Förderung von Dialekten derjenigen von Minderheitensprachen bzw. wo unterscheiden sie sich? Und was leisten sprachliche Regionalismen für die Identitätsbildung?

Diese und weitere Fragen diskutierten Experten aus Deutschland, der Schweiz und Österreich, moderiert von Jurko Prochasko, am 15.06. in Kiew im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltungen der Botschaften Deutschlands, Österreichs und der Schweiz. Ein Abend, an dem es selbst für die vielen Kenner der deutschen Sprache unter den über 200 Zuhörern noch einiges zu Lernen gab.

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D-A-CH Podiumsdiskussion© Oleksii Karpovych © Goethe-Institut