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Deutsch-ukrainische Zusammenarbeit im Bereich der chemischen, biologischen und radiologischen/nuklearen (CBRN) Gefahrenabwehr verlängert

15.02.2018 - Artikel
Ukrainische Experten bei Übung zur chemischen Gefahrenabwehr
Ukrainische Experten bei Übung zur chemischen Gefahrenabwehr© BBK

Deutschland setzt seine seit 2015 bestehende Unterstützung der Ukraine bei der Reduzierung chemischer, biologischer und radiologischer/nuklearer Gefahren fort. Eine entsprechende Vereinbarung zwischen der Bundesregierung und dem Ministerkabinett der Ukraine ist am 2. Februar 2018 in Kraft getreten.

Im Bereich der chemischen Sicherheit wird Personal von ukrainischen Partnerbehörden ausgebildet. Im Bereich der nuklearen Sicherung hilft die deutsche Seite bei der Modernisierung technischer Ausrüstung sowie der Sicherung einzelner Elemente kritischer Infrastruktur.

Die biologische Sicherheit wird im Rahmen des Deutschen Biosicherheitsprogramms gestärkt. Ziel ist die Minimierung der von einheimischen Erregern ausgehenden biologischen Gefahren. Zu den umgesetzten Aktivitäten gehören Schulungen, Feldstudien, die Übergabe von Labormaterialien und die Förderung von Nachwuchsfachkräften. 

Biosicherheitstraining an ukrainischem Partnerlabor
Biosicherheitstraining an ukrainischem Partnerlabor© Auswärtiges Amt

Die Zusammenarbeit ist Teil des deutschen Engagements in der Globalen Partnerschaft gegen die Verbreitung von Massenvernichtungswaffen und -materialien, die 2002 auf dem G8-Gipfel in Kananaskis ins Leben gerufen wurde. Die bilateralen Projekte werden mit den für die CBRN Gefahrenabwehr zuständigen ukrainischen Behörden umgesetzt.